Aktuelle Sonderausstellungen

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Im Museum Heiden, Vortragssaal

Beginn jeweils 19 Uhr

Die Sonderausstellung «Ferne Welten - fremde Schätze»

wird bis 2023 verlängert.

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Aufgrund des grossen Publikumsinteresses wird die Ausstellung «Ferne Welten - fremde Schätze» von 2020 in Teilen verlängert.
In zwei Kabinettausstellungen sind wesentliche Teile weiterhin zu sehen (semipermanent):
  • Im ersten Kabinett steht die «indonesische» Fotosammlung von Traugott Zimmermann im Zentrum.
  • Im zweiten Kabinett geht es um die vier Biografien von Appenzeller Kolonialisten im 19. Jahrhundert im damaligen «Niederländisch-Indien».
> zur Sonderausstellung (Archiv, 2020)
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Kirchplatz 5 
(im Postgebäude)

9410 Heiden

 

Öffnungszeiten

Eintrittspreise 

April – Oktober

täglich von Mittwoch bis Sonntag                  14:00 – 17:00

Ostern und Pfingsten offen: So + Mo            14:00 – 17:00

 

November – März           

Mittwoch, Samstag, Sonntag                         14:00 – 17:00

Erwachsene                                CHF 8.00
Kinder (bis und mit 16)               freier Eintritt

Es gelten die üblichen Vergünstigungen: Museumspass, Raiffeisenkarte Plus, VMS, Icom, Gästekarten (oskar, Bodensee-Karte)

 

Corona-Schutzkonzept

DAS TRAGEN EINER MASKE IST NICHT MEHR OBLIGATORISCH,

WIRD ABER BEI ANDRANG WEITERHIN EMPFOHLEN

Kontakt 

Führungen

info@museum-heiden.ch

071 521 12 86

Marcel Zünd, Museumsleiter

zuend@museum-heiden.ch

079 654 90 67

Öffentliche Führungen

jeden ersten Sonntag eines Monats, 14 Uhr

Führung kostenlos, Museumseintritt

> Anmeldung erforderlich: info@museum-heiden.ch

 

Ferne Welten – fremde Schätze

Sonntag 20. März 2022, 13:30 Uhr 

Heiden kolonial

ein Gemeinschaftsprojekt mit dem

Henry Dunant Museum Heiden

Rene Gilsi. Karikaturen – aber keine leichte Kost!

  • auf Anfrage
     

 

Private Führungen

  • Auf Anfrage

Links

 
 
 
Schwerpunkte der Dauerausstellung 

 

Ein wichtiger Bereich des Historischen Museums umfasst die Geschichte der Gemeinde Heiden und deren Aufstieg zu einem europaweit bekannten Kurort nach dem Dorfbrand von 1838. Die Blütezeit war u.a. den traditionellen Appenzeller Molkenkuren sowie dem modernen Wirken des berühmten Berliner Augenarztes Prof. Albrecht von Graefe (1828–1870) zu verdanken. 

Der Wohlstand der Gemeinde widerspiegelt sich in der gehobenen Wohnkultur der Ortsbürger. Repräsentativen Einblick gibt der Nachlass des 

international bekannten Sängers und Volksmusik-Forschers Dr. h.c. Alfred Tobler (1845–1923), der als Sängervater Tobler bekannt war. Neben seinem Himmelbett finden sich Wohnmobiliar und ein prächtiger bemalter Schrank mit Szenen aus dem bürgerlichen Leben in seinem Nachlass, sowie Gebrauchsgegenstände, Osterschriften, Holzräderwerk-Uhren und eine spielbare Hausorgel aus den 1770-er Jahren. 

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In der Geschichte Heidens spielt eine Reihe von Persönlichkeiten eine besondere Rolle, allen voran: 

Albrecht von Graefe
, Augenarzt, Pionier der Ophthalomologie, residierte im Sommer im Kurort Heiden und zog internationales Publikum an.

Alfred Tobler, seinerzeit gefeierter Opernsänger, setzte sich für das Appenzeller Volkslied und den Appenzeller Humor ein.

Emil Schmid, Kunstmaler aus dem «Morgenroth», besticht mit seinen Oelbildern und landschaftsverbundenen Radierungen.

Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes und erster Nobelpreisträger, verbrachte seine letzten 20 Jahre in Heiden. 
Carl Böckli (Bö) prägte die Satirezeitschrift «Nebelspalter», unter anderem als Kämpfer für die geistige Landesverteidigung.

Das Archiv der Bö-Stiftung ist im Museum Heiden untergebracht. Es umfasst Originalzeichnungen und eine umfangreiche Sammlung an Originalausgaben des Nebelspalters. Die Bö-Stiftung stellt mit thematischen Wechselausstellungen Bö`s Werk zur Diskussion. 

www.boe-archiv.ch

Zum 50. Todestag von Carl Böckli (1989 – 1970)

4. Dezember 2020

«Bö: Grosser Mut statt schweigsame Duldung»

Text von Werner Meier, Chefredaktor «Nebelspalter» 1984–1993

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