top of page

Erneuerung der Ausstellung

  • Das Museum bleibt ab dem 26. Februar 2024 wegen Umbauarbeiten für 2 Monate geschlossen.

  • Wiedereröffnung: Sonntag, 28. April 2024 um 11:00 Uhr

    • Eine völlig neue Ausstellung zur Geschichte Heidens als Kurort von europäischer Bedeutung.

Zeichenfläche 2.png

Heiden war einmal ein Kurort von europäischer Bedeutung. Von 1850 bis zum Ersten Weltkrieg fand sich die europäische "Haute Volée" zur Sommerfrische und zur medizinischen Kur in Heiden ein. Bekannte Ärzte, bekannte Gäste und eine innovative Hotellerie und Kurgesellschaft bildeten die Grundlagen einer aussergewöhnlichen "mondänen" Blütezeit.

 

Die neue Dauerausstellung erzählt diese Erfolgsgeschichte und bettet sie ein in die Vorgeschichte (Brand und Wiederaufbau Heidens nach 1838) und die Nachgeschichte, die Entwicklung der Zwischen- und der Nachkriegszeit bis heute.

 

Nach Wiedereröffnung weiterhin:

Im 2. Obergeschoss:

Trailer auf art tv

«Das Krokodil von Heiden» ist eine Ausstellung zur Museumsgeschichte im Spannungsfeld zwischen lokalem Sammlungsenthusiasmus und dem «europäischen Projekt» des Kolonialismus und der Musealisierung der Welt.

Heute herrscht eine «Erklärungskrise» der europäischen Museen im Hinblick auf ihr koloniales Erbe und andere museumsethische Fragen, wie etwa das Thema der "Human Remains". Diese Fragen sind auch Themen in unserem Museum – und unserer Begleitveranstaltungen zur Ausstellung. Denn: Das Museum Heiden besitzt u.a. auch eine ethnografische Sammlung aus "Niederländisch-Indien" im 19. Jahrhundert (aufgearbeitet in der Buchpublikation "Ferne Welten – fremde Schätze", edition clandestin 2020).

Eine Besonderheit des Museums Heiden ist die Naturhistorische Sammlung aus dem 19. Jahrhundert – relativ exklusiv und erstaunlich umfassend für ein "provinzielles" Ortsmuseum. Wir haben die historische Ausstellung zurückgebaut auf den Originalzustand von 1952, als sie mit hohen Ambitionen im neuen "Postgebäude" am Kirchplatz eröffnet wurde. Damit ist diese Abteilung ein veritables "Museum im Museum". Eine Entdeckung: Der Tierpräparator der Heidener Sammlung war Ernst Heinrich Zollikofer – seines Zeichens ein Pionier der "Dermoplastik" und ein europäisch führender Fachmann.

Ein Experte sagt: So ein "originales" historisches Naturmuseum aus der Mitte des 20. Jahrhunderts gibt es sonst in der Schweiz gar nicht mehr! Vergleichbare Sammlungen wurden längst erneuert, renoviert, modernisiert, oder entsorgt. Heiden hat hiermit ein Alleinstellungsmerkmal.

Die Ausstellung bietet aber auch eine aktuelle Kontextualisierung. Die Entwicklung der Museen "von der Wunderkammer zum Museum" zeigt einen direkten Zusammenhang mit dem "europäischen Projekt" des Kolonialismus und der vollständigen Musealisierung der Welt. In diesem Kontext steht auch das Museum Heiden.

Trailer auf art tv

Seite_34_Appenzeller_Zeitung_2023-09-23.jpg

Appenzellerl Zeitung 23.09.2023

 

Und ebenso weiterhin...

Kabinettausstellung «Ferne Welten - fremde Schätze»

Als letztes Überbleibsel der Ausstellung «Ferne Welten – fremde Schätze» von 2020 zeigen wir im 2. OG in einer kleinen Kabinettausstellung:
Vier Biografien von Appenzeller Kolonialisten im 19. Jahrhundert
im damaligen «Niederländisch-Indien».
Logo_Museum_10cm_150dpi_edited.png
Zeichnung__M_Heiden_aus Kant_Website.png

Kirchplatz 5 
(im Postgebäude)

9410 Heiden

Öffnungszeiten

Eintrittspreise 
26. Februar bis 28. April 2024 geschlossen

April – Oktober

täglich von Mittwoch bis Sonntag                  14:00 – 17:00

Ostern und Pfingsten offen: So + Mo            14:00 – 17:00

November – März           

Mittwoch, Samstag, Sonntag                         14:00 – 17:00

Erwachsene                               CHF / EUR  8.00
Kinder (bis und mit 16)               freier Eintritt

Es gelten die üblichen Vergünstigungen: Museumspass, Raiffeisenkarte Plus, VMS, Icom, Gästekarten (oskar, Bodensee-Karte)

 

Kontakt 

Führungen

info@museum-heiden.ch

071 521 12 86

Marcel Zünd, Museumsleiter

zuend@museum-heiden.ch

079 654 90 67

Öffentliche Führungen

jeden ersten Sonntag eines Monats, 14 Uhr

Führung kostenlos, Museumseintritt

> Anmeldung erbeten: info@museum-heiden.ch
 

 

Private Führungen

  • Auf Anfrage

Links

Ausserdem

Das Museum Heiden beherbergt auch die >

Das Archiv der Bö-Stiftung ist im Museum Heiden untergebracht. Es umfasst Originalzeichnungen und eine umfangreiche Sammlung an Originalausgaben des Nebelspalters. Die Bö-Stiftung stellt mit thematischen Wechselausstellungen Bö`s Werk zur Diskussion. 

www.boe-archiv.ch

Zum 50. Todestag von Carl Böckli (1989 – 1970)

4. Dezember 2020

«Bö: Grosser Mut statt schweigsame Duldung»

Text von Werner Meier, Chefredaktor «Nebelspalter» 1984–1993

Bö_Appenzeller_Zeitung_20201204_Seite_2
bottom of page