Aktuelle Sonderausstellungen

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Die Sonderausstellung widmet sich René Gilsi (1905-2002), einem herausragenden «Nebelspalter»-Karikaturisten mit spitzer Feder und aufwühlenden Bildern. Fast 70 Jahre lang kommentierte er im «Nebi» das Weltgeschehen mit unbestechlichem Blick.

Gilsi war eine meinungsstarke Persönlichkeit, ein düsterer Visionär und Pionier der ökologischen Kritik. Die Ausstellung zeigt zahlreiche originale Entwürfe Gilsis seiner «berühmt-berüchtigten» Karikaturen, die im Nebelspalter veröffentlicht wurden und oft kontroverse Reaktionen auslösten.

Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen.

Begleitprogramm


 

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Aufgrund des grossen Publikumsinteresses wird die Ausstellung «Ferne Welten - fremde Schätze» von 2020 verlängert. In zwei Kabinettausstellungen werden wesentliche Teile weiterhin gezeigt:
  • Im ersten Kabinett steht die «indonesische» Fotosammlung von Traugott Zimmermann im Zentrum.
  • Im zweiten Kabinett geht es um die vier Biografien von Appenzeller «Kolonialisten» im 19. Jahrhundert im damaligen «Niederländisch-Indien».
> zur Sonderausstellung

Öffentliche Sonntagsführungen zu René Gilsi

17. Oktober

14. November

12. Dezember

jeweils 14 Uhr

Museumseintritt, Führung kostenlos

Bitte anmelden: info@museum-heiden.ch

 

Eintritt mit Covid-Zertifikat

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Presse

«Gilsi war schon ein bisschen ein Zyniker»

St.Galler Tagblatt, 1. Juli 2021

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«Der Wahnsinn der Welt»

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Kirchplatz 5 
(im Postgebäude)

9410 Heiden

 

Öffnungszeiten

Eintrittspreise 

November – März:            

Mittwoch, Samstag, Sonntag                         14:00 – 17:00

April – Oktober: 

täglich von Mittwoch bis Sonntag                  14:00 – 17:00

ab 01.01.2021

Erwachsene                                CHF 8.00
Kinder (bis und mit 16)               freier Eintritt

Es gelten die üblichen Vergünstigungen: Museumspass, Raiffeisenkarte, VMS, Icom, Gästekarte

IM MUSEUM IST DAS TRAGEN EINER MASKE OBLIGATORISCH

Corona-Schutzkonzept

Kontakt 

Führungen

info@museum-heiden.ch

071 521 12 86

Marcel Zünd, Museumsleiter

zuend@museum-heiden.ch

079 654 90 67

Öffentliche Führungen

> jeden ersten Sonntag eines Monats, 14 Uhr

> Führung kostenlos, Museumseintritt

> Anmeldung erforderlich: info@museum-heiden.ch

 

Ferne Welten – fremde Schätze

  • Sonntag 1. August, 14:00

  • Sonntag 5. September, 14:00

  • Sonntag 3. Oktober, 14:00

Rene Gilsi. Karikaturen – aber keine leichte Kost!

  • Sonntag 17. Oktober, 14:00

  • Sonntag 14. November, 14:00

  • Sonntag 12. Dezember, 14:00

 

 

Private Führungen

  • Auf Anfrage per mail oder phone

  • Tarife

Links

 
 
 
Schwerpunkte der Dauerausstellung 

Ein wichtiger Bereich des Historischen Museums umfasst die Geschichte der Gemeinde Heiden und deren Aufstieg zu einem europaweit bekannten Kurort nach dem Dorfbrand von 1838. Die Blütezeit war u.a. den traditionellen Appenzeller Molkenkuren sowie dem modernen Wirken des berühmten Berliner Augenarztes Prof. Albrecht von Graefe (1828–1870) zu verdanken. 

Der Wohlstand der Gemeinde widerspiegelt sich in der gehobenen Wohnkultur der Ortsbürger. Repräsentativen Einblick gibt der Nachlass des 

international bekannten Sängers und Volksmusik-Forschers Dr. h.c. Alfred Tobler (1845–1923), der als Sängervater Tobler bekannt war. Neben seinem Himmelbett finden sich Wohnmobiliar und ein prächtiger bemalter Schrank mit Szenen aus dem bürgerlichen Leben in seinem Nachlass, sowie Gebrauchsgegenstände, Osterschriften, Holzräderwerk-Uhren und eine spielbare Hausorgel aus den 1770-er Jahren. 

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In der Geschichte Heidens spielt eine Reihe von Persönlichkeiten eine besondere Rolle, allen voran: 

Albrecht von Graefe
, Augenarzt, Pionier der Ophthalomologie, residierte im Sommer im Kurort Heiden und zog internationales Publikum an.

Alfred Tobler, seinerzeit gefeierter Opernsänger, setzte sich für das Appenzeller Volkslied und den Appenzeller Humor ein.

Emil Schmid, Kunstmaler aus dem «Morgenroth», besticht mit seinen Oelbildern und landschaftsverbundenen Radierungen.

Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes und erster Nobelpreisträger, verbrachte seine letzten 20 Jahre in Heiden. 
Carl Böckli (Bö) prägte die Satirezeitschrift «Nebelspalter», unter anderem als Kämpfer für die geistige Landesverteidigung.

Das Archiv der Bö-Stiftung ist im Museum Heiden untergebracht. Es umfasst Originalzeichnungen und eine umfangreiche Sammlung an Originalausgaben des Nebelspalters. Die Bö-Stiftung stellt mit thematischen Wechselausstellungen Bö`s Werk zur Diskussion. 

www.boe-archiv.ch

Zum 50. Todestag von Carl Böckli (1989 – 1970)

4. Dezember 2020

«Bö: Grosser Mut statt schweigsame Duldung»

Text von Werner Meier, Chefredaktor «Nebelspalter» 1984–1993

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