Sonderausstellung

Das Museum ist noch bis 18. Juni 2020 geschlossen.

> Die Ausstellung kommt auf die Strasse! Plakataktion auf dem Dunantplatz Heiden ab 17. Mai 2020

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Im Zentrum der Sonderausstellung stehen die Biografien von Conrad Sonderegger, Hermann und Johannes Küng sowie Traugott Zimmerman, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Händler nach Niederländisch-Indien, dem heutigen Indonesien, gereist waren. Nach ihrer Rückkehr vermachten sie der Gemeinde Heiden Teile ihrer Sammlungen von Waffen, Kleidern und Alltagsgegenständen der Urbevölkerung. Auch eine Sammlung von Fotografien Traugott Zimmermanns gehört zum Bestand.

Standort:
 

Am Kirchplatz 5 
(im Postgebäude gegenüber der evangelischen Kirche)

9410 Heiden

Öffnungszeiten

Kontakt 

Das Museum ist aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen.

Wiedereröffnung: Fr. 19. Juni 2020

Marcel Zünd, Museumsleiter

Führungen > Führungen sind leider derzeit nicht möglich.

 

Führung für Gruppen im Historischen Museum  
während den offiziellen Öffnungszeiten:

Führung durch die anwesenden Museumsbetreuer;

Beitrag in Spendenkasse.

 

Führung für Gruppen im Historischen Museum
ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten:

Führung durch Museumsbetreuer und Museumsöffnung: CHF 100

Führung durch die Sonderausstellung

Führung mit Kurator Marcel Zünd: CHF 100 während den Öffnungszeiten, CHF 150 ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten

Anmeldung erforderlich


 

Eintrittspreise 
 
Ein Fünfliber CHF 5.00
Kinder gratis (bis 15)
Spendenkasse
Museumsschwerpunkte:  

Ein wichtiger Bereich des Historischen Museums umfasst die Geschichte der Gemeinde Heiden und deren Aufstieg zu einem europaweit bekannten Kurort nach dem Dorfbrand von 1838. Die Blütezeit war u.a. den traditionellen Appenzeller Molkenkuren sowie dem modernen Wirken des berühmten Berliner Augenarztes Prof. Albrecht von Graefe (1828–1870) zu verdanken. 

Der Wohlstand der Gemeinde widerspiegelt sich in der gehobenen Wohnkultur der Ortsbürger. Repräsentativen Einblick gibt der Nachlass des 

international bekannten Sängers und Volksmusik-Forschers Dr. h.c. Alfred Tobler (1845–1923), der als Sängervater Tobler bekannt war. Neben seinem Himmelbett finden sich Wohnmobiliar und ein prächtiger bemalter Schrank mit Szenen aus dem bürgerlichen Leben in seinem Nachlass, sowie Gebrauchsgegenstände, Osterschriften, Holzräderwerk-Uhren und eine spielbare Hausorgel aus den 1770-er Jahren. 

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In der Geschichte Heidens spielt eine Reihe von Persönlichkeiten eine besondere Rolle, allen voran: 

Albrecht von Graefe
, Augenarzt, Pionier der Ophthalomologie, residierte im Sommer im Kurort Heiden und zog internationales Publikum an.

Alfred Tobler, seinerzeit gefeierter Opernsänger, setzte sich für das Appenzeller Volkslied und den Appenzeller Humor ein.

Emil Schmid, Kunstmaler aus dem «Morgenroth», besticht mit seinen Oelbildern und landschaftsverbundenen Radierungen.

Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes und erster Nobelpreisträger, verbrachte seine letzten 20 Jahre in Heiden. 
Carl Böckli (Bö) prägte die Satirezeitschrift «Nebelspalter», unter anderem als Kämpfer für die geistige Landesverteidigung.

Das Naturalienkabinett und die ethnografische Koje stellen ein Museum im Museum dar. Dieser Bereich in der zweiten Etage zeigt noch die ursprüngliche Gestaltung aus dem Jahre 1952. 

Die sogenannte «Borneo-Abteilung», der ethnografische Bereich, wird 2020 als historischer Ausstellungsteil in die Sonderausstellung «Ferne Welten – fremde Schätze» integriert.

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Themen aus Geschichte, Kultur und Alltag werden im Atelier des Museums als Wechselausstellungen gezeigt.

Das Archiv der Bö-Stiftung ist im Museum Heiden untergebracht. Es umfasst Originalzeichnungen und eine umfangreiche Sammlung an Originalausgaben des Nebelspalters. Die Bö-Stiftung stellt mit thematischen Wechselausstellungen Bö`s Werk zur Diskussion. 

www.boe-archiv.ch