Am Kirchplatz 5 
(im Postgebäude)

9410 Heiden

Öffnungszeiten

Eintrittspreise 

April – Oktober:        Mittwoch bis Sonntag                 14:00 – 16:00

November - März:     Samstag und Sonntag               14:00 – 16:00

Erwachsene                                CHF 8.00
Kinder gratis (bis und mit 15)      gratis

Kontakt 

Führungen

​​​

Marcel Zünd, Museumsleiter

zuend@museum-heiden.ch

Öffentliche Führungen in der Sonderausstellung

> jeden ersten Sonntag eines Monats, 14 Uhr

 

Führung kostenlos, regulärer Eintritt,

Anmeldung erforderlich

6. Dezember 2020

3. Januar 2021

Private Führungen auf Anfrage:

info@museum-heiden.ch

Corona: Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 10 Personen)

Preis: CHF 110.00

> Tarife

Aktuelle Sonderausstellung

70..gif
Im Zentrum der Sonderausstellung stehen die Biografien von Conrad Sonderegger, Hermann und Johannes Küng sowie Traugott Zimmerman, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Händler nach Niederländisch-Indien, dem heutigen Indonesien, gereist waren. Nach ihrer Rückkehr vermachten sie der Gemeinde Heiden Teile ihrer Sammlungen von Waffen, Kleidern und Alltagsgegenständen der Urbevölkerung. Auch eine Sammlung von Fotografien Traugott Zimmermanns gehört zum Bestand.
Museum-heiden-ferne-welten_atelier-1 Kop
Museum-heiden-ferne-welten-fotosaal-003.

Presse, Medien

> St.Galler Tagblatt 26. 9. 20

Suche nach Geld, Karriere und Exotik

museum-heiden_Saiten_Andreas _Zangger.pn
10v0r10-srf.ch-Ferne-Welten.jpg
Museumsschwerpunkte der Dauerausstellung:  

Ein wichtiger Bereich des Historischen Museums umfasst die Geschichte der Gemeinde Heiden und deren Aufstieg zu einem europaweit bekannten Kurort nach dem Dorfbrand von 1838. Die Blütezeit war u.a. den traditionellen Appenzeller Molkenkuren sowie dem modernen Wirken des berühmten Berliner Augenarztes Prof. Albrecht von Graefe (1828–1870) zu verdanken. 

Der Wohlstand der Gemeinde widerspiegelt sich in der gehobenen Wohnkultur der Ortsbürger. Repräsentativen Einblick gibt der Nachlass des 

international bekannten Sängers und Volksmusik-Forschers Dr. h.c. Alfred Tobler (1845–1923), der als Sängervater Tobler bekannt war. Neben seinem Himmelbett finden sich Wohnmobiliar und ein prächtiger bemalter Schrank mit Szenen aus dem bürgerlichen Leben in seinem Nachlass, sowie Gebrauchsgegenstände, Osterschriften, Holzräderwerk-Uhren und eine spielbare Hausorgel aus den 1770-er Jahren. 

Schmid_Selbstportrait.jpg

In der Geschichte Heidens spielt eine Reihe von Persönlichkeiten eine besondere Rolle, allen voran: 

Albrecht von Graefe
, Augenarzt, Pionier der Ophthalomologie, residierte im Sommer im Kurort Heiden und zog internationales Publikum an.

Alfred Tobler, seinerzeit gefeierter Opernsänger, setzte sich für das Appenzeller Volkslied und den Appenzeller Humor ein.

Emil Schmid, Kunstmaler aus dem «Morgenroth», besticht mit seinen Oelbildern und landschaftsverbundenen Radierungen.

Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes und erster Nobelpreisträger, verbrachte seine letzten 20 Jahre in Heiden. 
Carl Böckli (Bö) prägte die Satirezeitschrift «Nebelspalter», unter anderem als Kämpfer für die geistige Landesverteidigung.

Das Archiv der Bö-Stiftung ist im Museum Heiden untergebracht. Es umfasst Originalzeichnungen und eine umfangreiche Sammlung an Originalausgaben des Nebelspalters. Die Bö-Stiftung stellt mit thematischen Wechselausstellungen Bö`s Werk zur Diskussion. 

www.boe-archiv.ch