Sonderausstellung

Vorankündigungen

Sonntagsführungen in der Sonderausstellung

jeden ersten Sonntag eines Monats um 14 Uhr

 

Zurückgeben? 

Podiumsgespräch über die «Restitution» ethnografischer Objekte, mit Richard Butz und Marcel Zünd

Sonntag 30. August 2020, 11 Uhr
 
Ferne Welten in Heiden!
Themen- und Autorentag zum Buch: «Ferne Welten - fremde Schätze» / ganztags
Sonntag 27. September 2020, ab 11 Uhr
> MEHR zum Begleitprogramm
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Im Zentrum der Sonderausstellung stehen die Biografien von Conrad Sonderegger, Hermann und Johannes Küng sowie Traugott Zimmerman, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Händler nach Niederländisch-Indien, dem heutigen Indonesien, gereist waren. Nach ihrer Rückkehr vermachten sie der Gemeinde Heiden Teile ihrer Sammlungen von Waffen, Kleidern und Alltagsgegenständen der Urbevölkerung. Auch eine Sammlung von Fotografien Traugott Zimmermanns gehört zum Bestand.
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Presse

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Am Kirchplatz 5 
(im Postgebäude)

9410 Heiden

Öffnungszeiten

April – Oktober:        Mi - So     14.00 – 16.00 Uhr

Eintrittspreise 
 
Ein Fünfliber CHF 5.00
Kinder gratis (bis 15)
Spendenkasse

Führungen

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Kontakt 

Marcel Zünd, Museumsleiter

zuend@museum-heiden.ch

Auf Anmeldung möglich: info@museum-heiden.ch

Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 12 Personen)

Preis: CHF 80.00

Museumsschwerpunkte der Dauerausstellung:  

Ein wichtiger Bereich des Historischen Museums umfasst die Geschichte der Gemeinde Heiden und deren Aufstieg zu einem europaweit bekannten Kurort nach dem Dorfbrand von 1838. Die Blütezeit war u.a. den traditionellen Appenzeller Molkenkuren sowie dem modernen Wirken des berühmten Berliner Augenarztes Prof. Albrecht von Graefe (1828–1870) zu verdanken. 

Der Wohlstand der Gemeinde widerspiegelt sich in der gehobenen Wohnkultur der Ortsbürger. Repräsentativen Einblick gibt der Nachlass des 

international bekannten Sängers und Volksmusik-Forschers Dr. h.c. Alfred Tobler (1845–1923), der als Sängervater Tobler bekannt war. Neben seinem Himmelbett finden sich Wohnmobiliar und ein prächtiger bemalter Schrank mit Szenen aus dem bürgerlichen Leben in seinem Nachlass, sowie Gebrauchsgegenstände, Osterschriften, Holzräderwerk-Uhren und eine spielbare Hausorgel aus den 1770-er Jahren. 

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In der Geschichte Heidens spielt eine Reihe von Persönlichkeiten eine besondere Rolle, allen voran: 

Albrecht von Graefe
, Augenarzt, Pionier der Ophthalomologie, residierte im Sommer im Kurort Heiden und zog internationales Publikum an.

Alfred Tobler, seinerzeit gefeierter Opernsänger, setzte sich für das Appenzeller Volkslied und den Appenzeller Humor ein.

Emil Schmid, Kunstmaler aus dem «Morgenroth», besticht mit seinen Oelbildern und landschaftsverbundenen Radierungen.

Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes und erster Nobelpreisträger, verbrachte seine letzten 20 Jahre in Heiden. 
Carl Böckli (Bö) prägte die Satirezeitschrift «Nebelspalter», unter anderem als Kämpfer für die geistige Landesverteidigung.

Das Archiv der Bö-Stiftung ist im Museum Heiden untergebracht. Es umfasst Originalzeichnungen und eine umfangreiche Sammlung an Originalausgaben des Nebelspalters. Die Bö-Stiftung stellt mit thematischen Wechselausstellungen Bö`s Werk zur Diskussion. 

www.boe-archiv.ch